Willkommen beim Lions Club Baesweiler/Herzogenrath

Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Lions Club und sein Programm interessieren.

 

Ein neues Lions-Jahr - ein neuer Vorstand

Karin Kick ist die neue Präsidentin

Am 23. Juni 2022 fand die Ämterübergabe des neuen Vorstandes vom Lions Club Baesweiler/Herzogenrath statt. Bei gutem Wetter traf man sich im Innenhof der Baesweiler Burg.

Siggi Schaffrath übergab die Präsidentennadel an Karin Kick und wünschte ihr viel Glück im Amt für das neue Lions-Jahr, das mit dem 1. Juli 2022 begann.

Vorstand 2022
v. l. 1. Vizepräsident André Gascard, nachfolgende Vizepräsidentinnen Irina Günsche und Lissy Schaffrath, Präsidentin Karin Kick, Past-Präsident Siggi Schaffrath, Schatzmeister Stefan Fuchs und Club-Sekretärin Samira Idries

Die Wahl erfolgte bereits im März bei der Mitgliederversammlung des Clubs, die pandemiebedingt noch virtuell stattfinden musste. Nun freuen sich alle auf hoffentlich viele Präsenzveranstaltungen im neuen Lions-Jahr.

Alle Kinder sollten Schwimmen können!

Dank Lions Club Baesweiler/Herzogenrath zum Seepferdchen

Mit steigenden Temperaturen rückt die Badesaison näher. Leider kommt es immer wieder zu Badeunfällen – und immer wieder sind auch Kinder betroffen. Der Lions Club Baesweiler/Herzogenrath will deshalb unterstützen, dass alle Kinder möglichst früh schwimmen lernen.

Schwimmkurs Kinder
Unter der fachlichen Leitung von Gabi Horbach werden die teilnehmenden Kinder bei Erfolg das Abzeichen Seepferdchen erlangen. Helfend zur Seite steht DLRG Rettungsschwimmerin Marlene Quast

Uns ist es wichtig, dass alle Kinder schwimmen können, sagt Clubmitglied Astrid Fischer. Dabei ist es nicht nur aus Gründen der Sicherheit wichtig, dass Kinder schwimmen können, sondern auch für die Gesundheit. Kaum eine Sportart beansprucht so viele Muskelgruppen gleichzeitig. Doch leider gibt es immer noch viele Kinder im schwimmfähigen Alter, die nicht schwimmen können.

Schwimmkurs Betreuer
Links im Bild Schwimmlehrerin Gaby Horbach, rechts Dr. Astrid Fischer vom Lions Club

Der Lions Club Baesweiler/Herzogenrath will hier Abhilfe schaffen und finanziert in den Osterferien Schwimmunterricht für die Kinder der dritten und vierten Klassen.

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Gerne wurde dieses Angebot von den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern angenommen. Damit in besonderem Maße die Kinder zum Zuge kommen, die bislang noch wenig oder gar keine Erfahrung mit dem Element Wasser haben, waren wir auf die Zusammenarbeit mit den Schulen angewiesen, so Fischer. Der Club dankt den Verantwortlichen. Ein besonderer Dank geht an Anja Sürig von der Friedensschule und an Natalie Keller von der Grengrachtschule. Durch deren Unterstützung konnten die vorhandenen Plätze schnell besetzt werden.

In Zukunft sollen Kinder weiterer Grundschulen ebenfalls in den Genuss dieses Angebots kommen.

Unsere Clubsekretärin Samira Idries im Interview mit der Zeitung am Sonntag

Sie wurde jüngst für ihr Engagement mit dem Melvin-Jones-Fellow-Award ausgezeichnet

Samira Idries In der Interviewreihe der Zeitung am Sonntag stellen wir heute den Lions Club Baesweiler-Herzogenrath vor. Mehr über die Clubaktivitäten erfahren wir von Samira Idries, die nicht nur Sekretärin des Clubs, sondern auch ein wichtiges Bindeglied für die Lions in der Region ist. Zudem wurde sie jüngst für ihr Engagement mit dem Melvin-Jones-Fellow-Award ausgezeichnet – eine ganz besondere Ehre.

Wie und wann kam es zur Gründung des Lions-Clubs Baesweiler-Herzogenrath?

Samira Idries: Nachdem der Lions-Governor in unserer Region vor rund 13 Jahren noch gewisse Lücken sah – also Orte ohne Club – gab es nach einem Aufruf ein Vortreffen. Von Anfang an waren 20 Interessierte vorhanden, die dann im März 2009 eine entsprechende Gründungsversammlung abhielten. Im September 2009 folgte dann unsere Charterfeier in der Burg Baesweiler, und noch im gleichen Jahr haben wir unsere erste Adventskalenderaktion umsetzen können. Die hat trotz Corona bis heute ununterbrochen Bestand. Darauf sind wir sehr stolz. Wir hoffen, dass unsere Sponsoren eine weitere Aktion in diesem Jahr möglich machen. Nur die Versteigerung nicht abgeholter Gewinne war zuletzt wegen Corona nicht möglich. Diese Gewinne – oft Gutscheine – werden nun intern für die gute Sache veräußert. Bei den Gutscheinen zahlen unsere Mitglieder selbstverständlich den vollen Preis.

Vollständiger Text des Interviews

Inwieweit hat Corona das Clubleben sonst noch beeinträchtigt?

Samira Idries: Wir haben es in der Pandemiezeit geschafft, unser Clubleben gut aufrecht zu erhalten, was nicht zuletzt unserer ehemaligen Präsidentin Waldtraut Imm zu verdanken ist, die sich in der Phase sehr für Online-Meetings stark gemacht hat. Und da sind auch ein paar schöne Dinge passiert. So sind wir zumindest virtuell in die Toskana gereist, nachdem zuvor alle im Club ein passendes Paket mit Wein und Häppchen erhalten hatten. Experten referierten dann dazu. Bei anderen Online-Meetings haben wir uns gegenseitig unsere Lieblingsbücher vorgestellt. Das waren in der Pandemie schon bereichernde Momente. Während der Pandemie haben wir sogar online unsere Clubsitzung abgehalten und dabei das Präsidium neu gewählt. Für diesen Anlass mussten wir übrigens unsere Satzung ändern. Mit entsprechender Hilfe von national tätigen Lions-Spezialisten, die uns mit Formulierungshilfen und Mustersatzungen unterstützt haben, klappte das ganz gut. Und in der Pandemie wuchs unsere Mitgliederzahl sogar auf 27 an. So viele Clubmitglieder hatten wir vorher nie. Natürlich ist es schöner, wenn wir uns nun auch wieder in Präsenz treffen können.

In Sachen Präsidentschaft geht es bei Ihnen ja sehr paritätisch zu.

Samira Idries:  Wir haben es in der Tat seit der Gründung immer geschafft, auf einen Mann eine Frau im Amt folgen zu lassen und umgekehrt. Das wird auch sicher nach der Präsidentschaft von Siegfried Schaffrath auf absehbare Zeit so fortgesetzt. Überhaupt ist der Wahlvorgang bei uns eine sehr harmonische Angelegenheit, bei der dem Kandidaten bzw. der Kandidatin die Unterstützung aller im Club sicher ist.

In welchen Bereichen engagieren sich Lions, gibt es vorzugsweise sogenannte „Activities“?

Samira Idries: Wir unterstützen vor allem die örtlichen Tafeln in Baesweiler und Herzogenrath sowie darüber hinaus das Friedensdorf in Oberhausen. Hier kümmern wir uns etwa vor Ort um Kleidersammlungen. Ich selbst sammle dafür bei Verwandten oder in der Nachbarschaft. Das Friedensdorf in Oberhausen ist für die Lions in den Distrikten eine Herzensangelegenheit. Dafür haben wir hier in Baesweiler auch schon Matratzen gekauft oder Regenschuhe für die Kinder. Selbstverständlich in den örtlichen Geschäften, um den Händlern in der Coronazeit zu helfen. Wir haben darüber hinaus auch nach der Flutkatastrophe zeitnah Betroffene unterstützt.

Das haben wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Lions-Freunden in Monschau, Eschweiler und Stolberg gemacht, die die Bedürftigkeit vor Ort besser einschätzen konnten. Das ging alles recht schnell. Schon am Samstag nach der Flut wurden unsere Hilfen über Zoom koordiniert. Unser Club hat dafür 15.000 Euro in die Hand genommen und einzelne Maßnahmen in den Flutgebieten finanziert. Werkzeuge, Waschmaschinen oder Matschhosen für Kinder sind nur einige Beispiele. Der Distrikt hat ebenfalls einiges zugeschustert und auch einzelne Hilfsmaßnahmen nach Bedarfslage ermöglicht. Die Hilfsbereitschaft war wirklich enorm. Auch Clubs aus nicht betroffenen Gebieten haben Geld gespendet. Regional haben wir dann geguckt, dass diese Gelder entsprechend zweckmäßig zur Linderung der Not verwendet werden konnte.

Als langjährige Sekretärin, die ja selbst mal Präsidentin war, sind Sie eng mit allen Entscheidungen und Entwicklungen des Clubs verbunden. Nicht nur die Flut zeigt, dass das Regionale – insbesondere die Lions-Zone – ein wichtiger Verbund ist. Welche Aufgabe haben Sie in dieser Zone?

Samira Idries: In den umliegenden Clubs bin ich beispielsweise Ansprechpartner für den Distrikt-Governor, wenn es um Kontakte oder mögliche Auszeichnungen geht. Als Zonen-Beauftragte bin ich sozusagen das Bindeglied für den Governor in das regionale Club-Netzwerk. Natürlich bleiben die Clubs so auch regelmäßig in Kontakt. Im Idealfall finden darüber hinaus turnusmäßig Zonenabende statt. Es ist aber nicht so, dass Zonen-Beauftragte Einfluss auf das Clubleben der Anderen haben. Die agieren allesamt autark.

Als Sekretärin konnten Sie allerdings über die Region hinaus Akzente setzen und dafür eine bedeutende Auszeichnung in Empfang nehmen – den Melvin-Jones-Fellow-Award. Wie kam es dazu?

Samira Idries: Eigentlich sollte ich schon im Nachgang unseres Friedensplakatwettbewerbs 2019/2020 mit dem Preis ausgezeichnet werden, dann kam die Pandemie. Dieser Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Baesweiler Realschule und der Sparkasse liegt mir schon seit Jahren sehr am Herzen. Und die Schülerinnen und Schüler sind in der Region entsprechend begeistert dabei. Weil der Wettbewerb letztlich sogar ein Siegerplakat aus Würselen hervorbrachte, wurde ich dafür geehrt, diese Aktion überhaupt so weit gebracht zu haben. Das Plakat von Sina Moers aus Würselen siegte nicht nur hier im Distrikt RS, sondern deutschlandweit und landete somit unter den 24 weltbesten Motiven der globalen Lions-Kampagne 2019/2020. Die Aktion setzt sich jedes Jahr unter wechselnden Titeln für den Frieden ein.

Sie wurden mit Verzögerung gewürdigt, an die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird auch gedacht oder?

Samira Idries: Ja, wegen der Pandemie war die Auszeichnung erst im vergangenen Jahr in Präsenz möglich. Die Plakette sehe ich jetzt jeden Tag in meinem Büro, und dazu gab es auch noch eine kleine Anstecknadel. So eine Auszeichnung macht einen schon ein wenig stolz – die hat nicht jeder. Die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen sind jedoch ebenso wichtig. Und es ist gut, dass diese hier vor Ort entsprechende Wertschätzung erhalten, wenn etwa der Bürgermeister persönlich zur Ausstellung erscheint. Außerdem gibt es unter anderem Urkunden für die am Plakatwettbewerb teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Dieses ehrenamtliche Engagement gibt Ihnen offenbar viel.

Samira Idries: Ganz eindeutig. Es ist mehr als ein Steckenpferd – vollem auch Berufung, die ich begeistert wahrnehme.

Gibt es noch konkrete Clubziele für die nahe Zukunft?

Samira Idries: Wie bereits erwähnt, wollen wir auf jeden Fall eine weitere Neuauflage unserer Adventskalenderaktion auf die Beine stellen, wenn die Sponsoren wieder mitmachen. Festhalten wollen wir unter anderem auch an unserer Zahngoldaktion – eine Idee, die wir mal von einem Aachener Lions-Freund übernommen haben. Deshalb ist mit den Lockerungen nach Corona auch weiterhin die Kontaktpflege zu den umliegenden Clubs nach wie vor sehr wichtig für unsere Mitglieder in Baesweiler und Herzogenrath. Darüber hinaus halten wir weiterhin an unserem Kummerkasten-Projekt in Baesweiler fest, obwohl wir beispielsweise auch aus den Jugendämtern schon mal Tipps erhalten, wo wir etwa mit einem Weihnachtsgeschenk besondere Freude bereiten könnten. Wir engagieren uns in Baesweiler auch dafür, dass Kinder schwimmen lernen und finanzieren Kurse dafür. In Herzogenrath übernimmt das ja die örtliche Bürgerstiftung. Außerdem wäre es schön, wenn wir nochmal eine Ein-Teil-Mehr-Aktion mit nicht verderblichen Lebensmitteln zugunsten von Bedürftigen mit einem örtlichen Supermarkt umsetzen könnten. Es gibt so viel zu tun und wir sind in der Lage uns innerhalb des Clubs dank zeitnaher Abstimmung in solchen Angelegenheiten auch schnell an die Umsetzung von Hilfsmaßnahmen machen zu können.

Hoch hinaus zu Nikolaus

36 Kinder, die derzeit im Kinderheim St. Hermann-Josef in Merkstein leben, durften sich über eine ganz besondere Nikolausüberraschung freuen. Der Lions Club Baesweiler/Herzogenrath finanziert für alle einen Besuch des Trampolinparks Superfly in Herzogenrath. Die Freude war so groß, dass die Kinder sich mit einem fantasievollen Bild bedankten. Es zeigt den Nikolaus, wie er über die Dächer auf dem Weg zu den aufgestellten Stiefeln ist.

Geschenke an Kinderheim zu Nikolaus 2021
Die Leiterin des Kinderheims, Rosi Sommer 2.v.l., hat die Spende mit großer Freude für ihre Kinder entgegengenommen von den Clubmitgliedern Walter Taeter, Walter Breuer und Rosi Potthoff v.l.

Unwetterkatastrophe in Deutschland – Lions Clubs helfen!

Mitglieder des LC Baesweiler/Herzogenrath aktiv vor Ort

Fluthilfe 2021

An sonnigen Herbsttagen mag man kaum noch daran denken, wenn man nicht in den betroffenen Gebieten lebt und den immensen Schäden tagtäglich ausgesetzt ist. Aber der 14. Juli 2021 bleibt die schmerzliche Marke einer nie dagewesenen Katastrophe – auch in unserer Region.

Das Entsetzen über die Ereignisse und das Mitgefühl mit den Opfern und ihren Familien lässt sich noch immer nur schwer in Worte fassen. Die deutschen Lions entschlossen sich sofort zu helfen, so auch der Lions Clubs Baesweiler/Herzogenrath. Unsere Mitglieder wurden unmittelbar nach der Katastrophe aktiv und halfen mit viel Tatkraft und persönlichem Einsatz vor Ort, berichtet Siegfried Schaffrath, der erst kurz vor der Katastrophe die Präsidentschaft des Lions Clubs Baesweiler/Herzogenrath übernommen hatte.

Mit viel Manpower haben wir die Hilfsorganisationen wie zum Beispiel die Malteser beim Sortieren der Hilfsgüter unterstützt und eine Kita in Stolberg, deren Einrichtung komplett den Fluten zum Opfer fiel, konnten wir spontan mit neuen Gummistiefeln und Matschhosen ausstatten, so Schaffrath.

Mögen das im Vergleich kleine Hilfen sein, so richtete die Stiftung der Deutschen Lions einen Hilfsfonds ein, aus dem gezielt und unmittelbar Hilfen zur Verfügung gestellt werden konnten. Innerhalb weniger Stunden kamen seinerzeit fast 30.000 Euro zusammen. Zehn Tage nach dem Aufruf überschritt das Spendenbarometer die eine Million-Euro-Marke und erreichte bis Anfang September fast drei Millionen Euro. Auch international zeigten die Lions Solidarität mit den Flutopfern und spendeten aus Luxemburg, der Schweiz, England, Schweden und Jordanien.

Die Hilfe der Lions für die Betroffenen erfolgte schnell und unbürokratisch. Innerhalb weniger Tage veröffentlichte die Stiftung die gesetzeskonformen Vergabe-Richtlinien und das Antragsformular. Der erste Hilfsantrag wurde am 22.07.2021 gestellt und bereits einen Tag später bewilligt und ausgezahlt. Damit konnte bisher in über 660 Fällen betroffenen Einzelpersonen, Familien und gemeinnützigen Einrichtungen geholfen werden. Die gewaltige Spendensumme ist bei den Betroffenen angekommen. So war auch der Lions Club Baesweiler/Herzogenrath ein wichtiger Außenposten für die Lions-Hilfe.

Dank unserer Activities, wie zum Beispiel der Sammlung von Zahngold oder des beliebten Baesweiler Adventskalender, konnten wir mit insgesamt 13.000 Euro unterstützen, freut sich Schaffrath. Der Wiederaufbau wird noch lange dauern und die benötigten Gelder übersteigen etliche Milliarden. Viele Lions helfen weiterhin und nutzen die große Stärke der Lions: Sie sind vor Ort, und sie nutzen ihre Präsenz und ihr Netzwerk, um zu helfen.

Kontakt und Spendenkonto:

info@lionsclub-baesweiler.de

www.lionsclub-baesweiler.de

Wenn Sie die Projekte des Lions Clubs unterstützen möchten

Hilfswerk Lions Club Baesweiler/Herzogenrath e. V.

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